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In der Rubrik Wanderbücher finden Sie eine kleine Auswahl an interessanter Literatur zum Thema Wandern in Franken.

 

Wandervorschlag Feb. 2005 Drucken E-Mail
Bewertung: / 30
SchlechtSehr gut 
Winterwanderung zu aussichtsreichen Höhen und den schönsten Tälern im nördlichen Frankenjura


Lichtenfels - Moritzkapelle - Hohe Eller - (Alter Staffelberg) - Ützing - Weinbergtal -Tal am Ranzen - Jurahochfläche - Grundfeld - Lichtenfels

Weglänge: 16 km.

Reine Gehzeit: 4 1/2  Stunden.

Anfangspunkt: Bahnhof Lichtenfels. Bahnstrecke 820 Nürnberg - Bamberg - Lichtenfels. Zahlreiche Zugverbindungen mit RB, RE und ICE. Auch von Coburg, Kulmbach und Bayreuth her gut zu erreichen. 

Endpunkt: Wie Anfangspunkt.

Gelände: Kurzer Steilanstieg zur hohen Eller. Der zweite Anstieg zur Jurahochfläche ist sanft. Meist nicht im Wald. Etwas Orientierungsvermögen und eine gute Wanderkarte sind wichtig. Wanderschuhe mit Profilsohle sind zu empfehlen.

Karte: Fritsch Wanderkarte Oberes Maintal/Coburger Land  1: 50 000 oder Appelt Wanderkarte Nördliche Fränkische Schweiz/Obermaintal 1: 50 000 oder  Wanderkarte Naturpark Fränkische Schweiz/Veldensteiner Forst des Bayerischen Landesvermessungsamts München im gleichen Maßstab.

Für die Wegstrecke im Ortsbereich von Lichtenfels empfiehlt es sich ggf. den Stadtplan von Lichtenfels zu Rate zu ziehen (im Internet unter www.lichtenfels .de  zu finden!)

 

Empfohlene Jahreszeit: Nicht an heißen Tagen. Besonders schön im Winter, im zeitigen Frühjahr und im Spätherbst.

Sehenswertes:

Lichtenfels: Am weiträumigen Marktplatz steht ein barockes Rathaus. Von der Stadtbefestigung sind zwei Tortürme erhalten. Die kath. Stadtpfarrkirche stammt im Wesentlichen aus dem 15. Jahrhundert. Im Innern unter anderem ein sehenswertes Grabmal der Familie von Schaumberg. Näheres zu Lichtenfels: www.lichtenfels.de

Ützing: Hübsches Juradorf am Zusammentreffen mehrerer Täler. Durch die Dorfstraße fließt der offene Döbertenbach, der von einer Brücke mit Nepomuk überquert wird. Der mittelalterliche Turm der früher wehrhaften Kirche besitzt einen schönen  Helm mit vier Scharwachttürmchen.

Die nördlichen Teile des Fränkischen Jura gehören zu den schönsten Wandergebieten Frankens. Die Jurahochfläche bricht hier steil gegen das obere Maintal hin ab. Kordigast, Staffelberg, Kloster Banz und Vierzehnheiligen sind bekannte Wanderziele. Ich habe sie in meinem Büchlein „Biergartenwanderungen in Franken" bereits mit Wandervorschlägen vorgestellt. Bei unserer heutigen Tour in diesem Gebiet wollen wir nicht so stark begangene Wege und nicht so bekannte Aussichtspunkte und Täler kennen lernen.

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Abb. 1:
Der erste schöne Aussichtspunkt -mit Blick nach Lichtenfels und zum Thüringer Wald- ist die Moritzkapelle
 
Hat man erst aus Lichtenfels herausgefunden, so kommt man bald zur Moritzkapelle, einer barocken Wegkapelle unter Bäumen mit Ausblick nach Norden in Richtung Lichtenfels (leider etwas verunstaltet durch mehrere Hochhäuser) und zu den südlichen Ausläufern des Thüringer Walds. Ein erster Glanzpunkt der Wanderung wird nach 75 Minuten ab Beginn der Wanderung nach steilerem Anstieg erreicht. Es ist dies die „Hohe Eller", kein hoher Berggipfel, aber ein prächtiger Aussichtsplatz. Wir blicken hier auf die nahe gelegene Basilika von Vierzehnheiligen hinab, dahinter ragt der Staffelberg mit der Adelgundiskapelle auf. Jenseits des Maintals erhebt sich Kloster Banz. Ein schöneres Panoramabild findet man nur selten.

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Abb. 2:  Anstieg im Winterwald

Der Weiterweg über die Jurahochfläche führt uns am Alten Staffelberg vorbei. Ein kleiner Abstecher dorthin ist durchaus lohnend, wenngleich die Aussicht nicht so umfassend ist wie beim eigentlichen Staffelberg. Dafür ist es dort viel einsamer. Eine Sitzgruppe lädt zu einer Wanderpause ein. Beim Abstiegsweg nach Ützing kann man die unten beschriebene Abweichung nach rechts nur wärmstens empfehlen. Der Weg führt nach einem Stück zwischen dichten Hecken über sonnige Wiesenhänge mit Gehölzinseln nach dem zu Füßen des Wanderers liegenden Kirchdorf Ützing hinunter, bei dem fünf Juratäler zusammenkommen. Die unverfälschte Bauernlandschaft ohne Betonscheunen und ohne Teerwege begeistert jedes Mal aufs Neue. In früherer Zeit gab es an dem sonnigen Südhang auch Weinberge.


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Abb. 3: 
Am Steilhang der Hohen Eller ist etwas Vorsicht geboten. Am Berg hinten liegt Kloster Banz

In den zwei Gaststätten von Ützing steht heute das Bier im Vordergrund des Interesses. In dem Ort gab es Ende des 19. Jahrhunderts mehrere Dutzend Brauereien und entsprechend viele Bierwirtschaften. Das Bier wurde praktisch nur im Dorf getrunken. Die anfallenden Mengen zu bewältigen war keine leichte Aufgabe. Wir erfahren von einem Dorfbewohner, der jeden Sonntag seine 40 Seidla Bier getrunken hat, aber ab Montag wieder uneingeschränkt seiner Arbeit nachging. Der Mann soll recht alt geworden sein. Heute gibt es noch eine Kleinstbrauerei in Ützing, deren Bier allerdings nur an Leute vom Dorf abgegeben wird. In den beiden Gastwirtschaften erhalten wir jedoch vortreffliche Biere aus kleineren Privatbrauereinen der Gegend, nämlich das Bier der Brauerei Wagner im „Grünen Baum" und das der Brauerei Hummel im Gasthof Krappmann.  Beide Biere stammen aus Merkendorf (zwischen Bamberg und Scheßlitz gelegen) und sind ganz großartige Landbiere. Eine kleine Bierprobe in den beiden Gastwirtschaften ist für den Wanderer (der ja ohne Auto unterwegs ist!) überaus lohnend.


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Abb. 4: 
Der prächtige Ausblick von der Hohen Eller nach Vierzehnheiligen und ins Maintal

Auch der Rückweg macht Spaß. Er führt durch ein Wiesental unterhalb des früheren Weinbergs und dann durch ein bewaldetes Seitental („Am Ranzen"), das zu den schönsten Juratälern zählt, die der Autor kennt. Auf der Hochfläche kommt man bei der Jurakuppe des „Spitzbergs" heraus; dann wird der viel begangene Wanderweg von Vierzehnheiligen zum Staffelberg überquert. Danach geht es auf der Maintalseite wieder hinunter. Beim Verlassen des Waldes genießen wir wieder einen der schönen Blicke ins Maintal mit seinen Dörfern, zu den Bergen von Kloster Banz und zu den Eierbergen. Der vorbeifahrende Intercityzug sieht von hier wie eine Spielzeugeisenbahn aus.

Nahe Wolfsdorf gelangen wir zu einer Gruppe von herrlichen alten Linden. Mehrere Bildstöcke und ein Kruzifix sind hier zu einer Andachtsstätte vereinigt. Wir befinden uns im Bereich alter Wallfahrerwege nach Vierzehnheiligen. Durchs Maintal traben wir an weiteren Bildstöcken und beim Dorf Grundfeld vorbei zu unserem Ausgangsbahnhof in Lichtenfels zurück.


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Abb. 5: 
Im Tal liegt Ützing, wo mehrere Juratäler zusammenkommen

Wegbeschreibung

Beim Ausgang des Bahnhofs Lichtenfels laufen wir geradeaus zu einer Fußgängerampel hin, überqueren die Autostraße und gehen weiter Richtung Innenstadt. Links sehen wir dann ein Stadttor, das wir aber nicht durchschreiten. Vielmehr marschieren wir geradeaus weiter und kommen bei einem Parkplatz zu einer Straßenkreuzung. Hier halten wir uns scharf nach links. Unsere Straße heißt „Am Stadtgraben". Bei der nächsten Gabelung geht es rechts ansteigend mit der gleichen Straßenbezeichnung weiter. Oben kommen wir zu einer breiteren Straße, der „Langheimer Straße", der wir nach rechts folgen. Man hat hier die Höhe des Burgbergs überwunden und läuft nun ohne seitlich einzubiegen wieder bergab, bis man zu einer weiteren Gabelung kommt. Hier geht man rechts, nunmehr in der „Unteren Burgbergstraße" weiter. Nach wenigen Metern wird schon wieder eine Straßengabelung erreicht. Wir marschieren hier nicht nach rechts in die Lange Straße, sondern geradeaus in der Burgbergstraße weiter hinunter, bis wir unten auf die verkehrsreiche Viktor-von-Scheffel-Straße stoßen. Diese überqueren wir gleich bei einer Ampel und folgen der Straße nach links zur Unterführung der B 173  hin.

Sofort nach der Unterführung steigen wir rechts auf einer Treppe hoch und folgen oben dem Fußweg nach rechts, der neben der B 173 entlanggeht, bald aber mit einer Linkskurve zu einer Wohnstraße hinführt. Bei dieser laufen wir für 50 m nach rechts und biegen dann links in die Küchelstraße ein, die  leicht bergauf führt. Wo diese nicht mehr weiter geht, halten wir uns rechts und nach wenigen Metern wieder links. Wir sind hier  in der Ludwig-Richter-Straße, die zu einer Kreuzung bei einem Altenheim hinführt, an der sich ein Brunnen befindet. Dort erblicken wir rechts vor uns eine Wandertafel und gehen geradeaus in den breiten Feldweg hinein, der uns endlich aus dem bebauten Gelände hinausbringt.


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Abb. 6: 
Mitten durch das schöne Dorf Ützing fließt der unverrohrte Döbertenbach

Schon nach etwa 50 m auf diesem Weg kommt man zu einer Gabelung und geht hier rechts auf einem geschotterten Feldweg weiter. Nach etwa 75 m bei einer Feldkapelle folgt man wieder dem rechten Weg. Auf diesem steigen wir sanft bergan bis zur Baumgruppe bei der Moritzkapelle.

Auf einem grasigen Weg wandern wir nun auf die Waldspitze zu und an der rechten Seite des Walds am Waldrand geradeaus entlang. Bei einer rechts vom Weg stehenden Aussichtsbank wird der Wald erreicht. Wir folgen nun der Markierung weiß-rot-weiß und den Markierungstäfelchen „Hohe Eller-Vierzehnheiligenrundweg". Ein Schotterweg wird erreicht, dem man für etwa 100 m nach links (geradeaus) folgt. Dann biegt man mit den beiden genannten und einer weiteren Markierung rechts ein. Nach einem Anstiegsweg von 200m  bis 300 m kommt eine Gabelung ohne Hinweistäfelchen und Markierung. Wir gehen hier  n i c h t  in den Waldweg rechts hinein, sondern folgen dem ausgetretenen Fußweg geradeaus, der etwas ins Gelände eingetieft ist und dann wieder etwa 1 m breit wird. Nach einem geraden Wegstück mit Grenzsteinen gabeln sich die markierten Wege. Wir schlagen den rechten Weg mit dem Täfelchen „Vierzehnheiligen/Hohe Eller" ein, der steil bergauf führt. Auch bei einem Querweg geht es weiter bergan. Wir folgen weiter den genannten  Markierungstäfelchen.  Bei einer dann erreichten Steinbank kann man beide der  möglichen Wege bergauf begehen. Es wir  vorgeschlagen, den steilen Weg links hinaufzuschnaufen, auf dem man schnell die Höhe der Hohen Eller bei einem Pavillon erreicht, von dem aus man erstmalig  bereits die berühmte Aussicht genießt.


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Abb. 7:
Was sind das für „Schneebälle"?

Nach rechts an der Abbruchkante entlang geht es weiter. Wir folgen dem Wegweiser nach Vierzehnheiligen. Ab dem Pavillon sind neue Markierungen aufgetaucht, nämlich die Zeichen M (=Mainwanderweg) und die neue Markierung „Frankenweg". Zunächst an dem, Steilabfall entlang, dann im Wald leicht nach rechts schwenkend kommen wir zu einer Teerstraße mit Parkplätzen (man ist hier nahe bei Vierzehnheiligen).

Die Straße wird überquert. Wir bleiben den vorerwähnten Markierungen treu. Es geht am Waldrand entlang. Von rechts kommt dann der Wanderweg von Vierzehnheiligen hinzu. Hier ändert sich unsere Wegrichtung nach links (Schöne Aussicht ins Maintal!). Zwischen steinigen Äckern wird eine Wegkreuzung erreicht. Der Staffelbergweg geht hier nach rechts. Wir laufen aber geradeaus (in südlicher Richtung) auf dem breiten Erdweg weiter, der zum Fuß des Alten Staffelbergs hinführt und links unterhalb dieses Berg entlanggeht. Nach einem kleinen Wäldchen kommt man zu einem Picknickplatz mit Hütte. Man folgt weiterhin dem Sträßchen.

Ungefähr 200 m nach der Hütte kann man einen Abstecher zum Alten Staffelberg hin unternehmen. Man geht hierzu rechts auf einem kleinen Feldweg und dann auf einem Trampelpfad zu der oben am Berg sichtbaren Sitzgruppe hinauf (Aussicht ins Maintal und zum Kloster Banz). Danach geht man zurück zu der Abzweigung bei der kleinen Straße. Für den Abstecher braucht man etwa 10 Minuten.


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Abb. 8: Herrliche Bäume wachsen im Waldtal „Am Ranzen"

Auf dem Sträßchen geht es weiter. Bei einem Wegkreuz läuft man geradeaus. Das Sträßchen beginnt dann in der Nähe einer Kapelle, nunmehr geteert, in einer Allee den Berg hinunterzugehen. Wenn man etwa 5 Minuten ab der Kapelle bergab gegangen ist, macht die kleine Straße eine scharfe Linkskurve. An dieser Stelle biegen wir rechts in einen Feldweg ein, der für knapp einen halben km im Wesentlichen eben zwischen Büschen verläuft. Dann schwenkt der Feldweg nach links und führt mit schöner Aussicht zwischen Wiesen talwärts. Man wandert direkt auf den im Tal liegenden Ort Ützing zu. Unten im Tal kommt bei einem großen Felsbrocken ein Talweg von rechts dazu (auf diesem gehen wir am Rückweg weiter!). Nach links geht es nun in einem breiten geteerten Hohlweg zum Ort Ützing hin. Bei der ersten Dorfstraße rechts unterhalb der Kirche erreicht man gleich das Gasthaus Grüner Baum. Will man zur Ortsmitte gehen, so läuft man im Dorf   weiter hinunter und unten nach links am Bach entlang.

Zum Rückweg geht man im Hohlweg bis  zu der Gabelung beim Felsbrocken und folgt hier dem Talweg (Wegweiser nach Staffelstein).Dem zunächst guten Weg im „Weinbergtal" folgt man für etwa 8 Minuten. Man nähert sich nach dieser Zeit dem Berghang des Staffelbergplateaus. Bei einer großen Eiche mit Jägerstand biegen wir hier rechts in ein Seitental mit einem nicht stark ausgeprägten Grasweg  ein.  Hier befindet sich derzeit (Jan. 2005) ein Holzlagerplatz. Dem Tal ("Tal am Ranzen") folgen wir, teils in der Nähe des Bachgrundes, teils etwas oberhalb auf der Wiese, immer leicht bergan, bis wir am Ende auf den Hangwald stoßen, in dem unser Weg leicht nach rechts zu den Äckern auf der Jurahochfläche ansteigt. Hier erblicken wir vor uns den Spitzberg.

Ein richtiger Weg ist hier nicht erkennbar. Wir laufen auf der Wiese etwa 100m nach links und dann rechts auf einem Trampelpfad neben bzw. auf einem Acker zu dem nahen Erdsträßchen hin. In dieses biegen wir nach links ein. Nach ungefähr 5 Minuten stoßen wir auf den Weg Vierzehnheiligen - Staffelberg.


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Abb. 9:
Kommt man wieder zur Jurahochfläche empor, so liegt der Spitzberg vor uns

Wir überqueren diesen Weg und gehen geradeaus (ein Wegweiser ist nicht vorhanden) zu dem nahen Wald hin. Bei den ersten Büschen geht es leicht nach links im Wald in einem Hohlweg recht steil hinunter. Bei einer gleich erreichten Gabelung hält man sich rechts, ebenso weiter unten, wenn man einen breiteren Weg erreicht. Hier folgen wir dem Wegweiser nach Wolfsdorf.  Der Weg ist zunächst eben, geht dann aber bei einer Wiese und wieder im Wald bergab. Am Waldende schöne Aussicht!. Zehn Minuten am Waldrand entlang wandernd kommt man - noch vor Wolfsdorf- zu der schönen Baumgruppe mit Kruzifix und Bildstöcken. Hier wenden wir uns scharf nach rechts und folgen dem geteerten Weg in Richtung Vierzehheiligen bis zu einem nach 5 Minuten erreichten einzelnen Bildstock bei einer Birkengruppe.

Hier wenden wir uns nach links und laufen auf einem Feldweg mit zwei Fahrspuren talwärts. Unten bei einem größeren Weg gehen wir rechts auf einen Bach zu. Noch vor der Bachbrücke wenden wir uns nach links und gehen zum Ort Grundfeld hin. Dort in der Ortsmitte biegen wir nach rexchts ein und kommen zur Autostraße nach Vierzehnheiligen. Diese überqueren wir und laufen geradeaus auf einem kleinen befestigten Sträßchen weiter. Dieses führt nach etwa 10 Minuten zu einer Kreuzung, an der von rechts der „Pilgerweg" von Vierzehnheiligen eintrifft. Wir laufen hier für 50 m nach links und dann rechts auf dem ebenen geteerten Sträßchen weiter, das uns immer geradeaus zum Ortsanfang von Lichtenfels hinbringt.

Dort überqueren wir gleich auf einer Straßenbrücke nach links die B 173. Unsere Straße ist jetzt die Waldstraße. Sie macht eine Kurve nach rechts. Man stößt auf eine Vorfahrtsstraße, dies ist die Jahnstraße. In dieser wandern wir nach rechts und folgen für längere Zerit immerzu geradeaus der Jahnstraße, bis wir auf die stark befahrene Viktor-von-Scheffel-Straße kommen. Wir überqueren diese, laufen geradeaus zu einem Bach hin und in einem Fußweg ein Stück bergauf. Oben kommt man zu einer Kreuzung von mehreren Wohnstraßen. Halblinks gehen wir weiter, laufen rechts von der Kapelle vorbei und steigen dann über Treppen hinunter. Auf halber Höhe des Bergs stößt man auf eine Wohnstraße, den „Grabenweg". Diesem folgen wir nach rechts. Nahe dem Stadttor, das wir bereits kennen, kommen wir im Zentrum von Lichtenfels an. Der Weg zum Bahnhof ist bereits bekannt.


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Abb. 10: Bei Wolfsdorf am Vierzehnheiligenweg

Einkehrtipps zur winterlichen Jurawanderung

Für eine Einkehr sind die beiden Gasthäuser in Ützing sehr zu empfehlen. Der Grüne Baum wird bei der Wanderung  gleich bei der Kirche erreicht, der Gasthof Krappmann liegt im Ort bei der Bachbrücke. In beiden Gasthöfen geht es familiär zu; ein Gespräch mit einem freundlichen Wirt ist da wie dort möglich. Gute Landbiere in beiden Wirtschaften.

Der Gasthof „Zum Kutscher" (Krappmann) -Tel. 09573/6369- hat eine größere Gaststube. Rjuhetag ist der Montag. An den Werktagen findet man (ajuch mittags ist offen) vor allem Pfannengerichte auf der Karte, an Sonntagen fränkischen Braten und Klöße. Natürlich gibt es auch fränkische Brotzeiten.

Das Gasthaus Grüner Baum hat eine kleinere, aber sehr gemütliche Gaststube mit Dielenboden, Holzdecke und schönen alten Gasthausstühlen. Montag ist Ruhetag, sonst ab 10 Uhr geöffnet. Umfangreiche Brotzeitkarte. Man findet auf ihr zum Beispiel angemachten Limburger mir Bratkartoffeln, Ziebeleskäse,  Brot mit Bratwurstfülle und Ei, Hausmacher Sülze, Dosenfleisch, saure Fleck, saure Lunge mit Semmelkloß und Bocksbraten (Ziegenfleisch als Sauerbraten eingelegt). Die Brotzeiten kosten etwa 2 bis 4 €, der Bocksbraten  unter 7 €, das Landbier 1,50 €.


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