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In der Rubrik Wanderbücher finden Sie eine kleine Auswahl an interessanter Literatur zum Thema Wandern in Franken.

 

Wandervorschlag Juli 2005 Drucken E-Mail
Bewertung: / 8
SchlechtSehr gut 

Auf Buchenwaldwegen zur Gügelkirche und ins Ellertal

Feine Bauernbrotzeiten im Gasthof Post in Tiefenellern

Scheßlitz – Gügelkirche – Neudorf – Tiefenellern – Stammberg – Straßgiech

 

Weglänge: 17,5 km (bis Tiefenellern 8,5 km).

Gehzeit: 4 3/4 Stunden (bis Tiefenellern 2 1/4 Stunden).

Anfangspunkt: Scheßlitz Bushaltestelle Kirche, Buslinie 8224 Bamberg – Scheßlitz. Abfahrten derzeit (2005) ab Bamberg Bahnhof Montag bis Freitag um 8.07, 9.25 und 11.17 Uhr, an Samstagen um 7.40, 9.25 und 11.13 Uhr, an Sonntagen und Feiertagen um 10.40 (Abfahrt in Nürnberg für diesen Bus um 9.50 Uhr) und 12.00.

Endpunkt: Straßgiech Bushaltestelle. Rückfahrt nach Bamberg: Montag bis Freitag um 15.19, 16.09, 17.04 und 18.08 Uhr. Samstags um 16.09 und 18.13 Uhr, sonntags um 16.14 und 18.34 Uhr.

Gelände: Bis zur Jurahochfläche müssen 225 m Höhe überwunden werden, im zweiten Teil nach Tiefenellern nochmals 200 m Anstieg zum Stammberg. Der überwiegende Teil der Wanderstrecke verläuft im Wald. Meist unbefestigte Feld- und Waldwege.

Karte: Fritsch Wanderkarte Bamberg/ Forchheim 1: 50 000 oder Appelt Wanderkarte

Nördliche Fränkische Schweiz/ Obermaintal 1: 50 000 oder Wanderkarte des Bayer. Landesvermessungsamts München Naturpark Fränkische Schweiz/Veldensteiner Forst im gleichen Maßstab.

Empfohlene Jahreszeit: Von April bis September. Besonders schön im hellgrünen Buchenwald im Mai.

Feste: Bei der Gügelkirche findet am 1. Septembersonntag das Schutzengelfest statt. Mariae Himmelfahrt wird am 15. August gefeiert.

Sehenswertes:

Scheßlitz: Hübsches Städtchen am Rand der fränkischen Alb, leider viel Durchgangsverkehr. An der Hauptstraße das Zunfthaus der Brauer mit schönen Fachwerkschnitzereien und großem Erker. Sehenswerte Pfarrkirche St. Kilian mit prächtigem Hochaltar und schöner Kanzel, jeweils von J.B.Kamm (um 1780). Im Chor Epitaph eines adligen Truhendingers im Kettenhemd mit seiner Frau Agnes, um die der Ritter seinen Arm legt (aus der Zeit um 1360). Ferner Grabmäler der Familie von Wiesenthau aus der Renaissancezeit.

Wallfahrtskirche St. Pankratius Gügel: Kirche in landschaftsbeherrschender Lage an der Stelle einer früheren Burg auf hohem Jurafelsen. Zugang bei der Gastwirtschaft in die Unterkirche (Lourdeskapelle) und von dieser in die Oberkirche auf schmaler Wendeltreppe. Die wesentlichen Bauteile stammen aus der Zeit nach 1610, so auch der interessante frühbarocke Hochaltar. Älteste spielbare Orgel Oberfrankens (von 1608). 

Schon bei der Anfahrt von Bamberg erblickt man vor sich einen Höhenrücken mit der Silhouette der mächtigen Giechburg und - nicht ganz so hoch aufragend - der Gügelkapelle. Auf unserer Wanderung werden wir diese beiden Landmarken aus den verschiedensten Perspektiven sehen. Wir bewegen uns dabei in ehemals ritterschaftlichem Gebiet. Der Name der 1125 erstmals erwähnten Burg leitet sich von dem Adelsgeschlecht der Grafen von Giech ab. Auch der Ort Straßgiech, in dem unsere Wanderung endet, leitet hiervon seinen Namen her. Bereits 1130 gelangte der Besitz an das im Hochmittelalter mächtige Geschlecht der Grafen und späteren Herzöge von Andechs-Meranien. Nach der Ermordung des letzten Meraniers auf seiner Burg Niesten bei Weismain kam die Burg mit dem dazugehörigen Gebiet, zu dem auch Scheßlitz gehörte, als Lehen des Bistums Bamberg an das Geschlecht der Truhendinger. Ein schönes Grabmal eines Truhendingers mit seiner Ehefrau können wir in der Kirche in Scheßlitz bewundern. 1390 kam dann Burg und Besitztum endgültig an das Hochstift Bamberg. Die Burg wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Die letzte Zerstörung war nicht kriegerischer Natur: Als das Bistum Bamberg nach der Säkularisation 1802 zu Bayern kam, wurden durch den abrisswütigen bayerischen Bauinspektor von Hohenhausen die Dächer abgetragen. Seither ist die Burg teilweise Ruine.

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Abb. 1: Bildstock am Wallfahrerweg zur Gügelkirche

Auch auf dem Felsen, auf dem heute malerisch die Gügelkapelle steht, stand ursprünglich eine Burg der Meranier und Truhendinger. Wohl schon um 1400 war sie verfallen und wurde durch eine erste Kapelle ersetzt. Nach der Säkularisation sollte die Gügelkirche ebenfalls durch Hohenhausen abgerissen werden, doch der Widerstand des Scheßlitzer Pfarrers und der Bevölkerung verhinderte dies. Auch unser Wanderziel Gügel ist ein Wallfahrtsort. Schon am Weg weisen uns die barocken Kreuzwegstationen darauf hin. Wallfahrtskirchen sind häufig in landschaftlich schönster Lage, oft auf Bergen, errichtet.

In Scheßlitz sehen wir das reich mit Holzschnitzerei versehene Fachwerkhaus der Brauerzunft, das uns die früher große Bedeutung des Brauwesens (und die seinerzeit bestehende gute wirtschaftliche Lage der Bierbrauer) in diesem Gebiet erkennen lässt. Erfreulicherweise hat in dem Bereich, den wir auf der Wanderung berühren, das Brauereisterben noch nicht um sich gegriffen. In Scheßlitz gibt es noch drei kleine Brauereien. Unterwegs können wir bereits auf den Bierbänken des Gasthauses am Gügel unter schönen Linden schon mal eine Pause einlegen. Glanzpunkt der Wanderung ist dann die Einkehr im Biergarten des Gasthauses Post in Tiefenellern.

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Abb. 2: Gasthof zur Post in Tiefenellern

Terrassenförmig steigt der Biergarten hinter der Gastwirtschaft an der von der Straße abgewandten Seite an. Was uns hier begeistert, ist der Umstand, dass hier so vieles, wie in alten Zeiten, in der Gastwirtschaft selbst hergestellt wird und das in vorzüglicher Qualität. Das hier gebraute Bier ist weich und sämig, dabei gleichzeitig würzig und nachhaltig; es passt hervorragend zu den Hausmacherbrotzeiten wie dem „Zwetschgenbames“ (geräucherter Rinderschinken), dem Dosenfleisch und dem ganz vortrefflichen, leicht geräucherten Rindfleisch. Das in dicke Scheiben geschnittene Brot ist hier im Haus gebacken, die Butter ebenfalls selbst hergestellt. Warmes Essen vermisst man hier ganz bestimmt nicht, wer unbedingt solches haben möchte, komme am Sonntag.

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Abb. 3: Uralte Bausubstanz in Tiefenellern

Wenn wir Tiefenellern dann verlassen, gibt es für mindestens 2 1/2 Stunden nichts mehr zu essen und zu trinken, dafür viel Naturgenuss in den schönen Wäldern des Stammbergs. Aber es wird gelingen uns bis Straßgiech durchzuschlagen. So wie wir auf der Gügelkirche die wohl älteste spielbare Orgel Deutschlands angetroffen haben, finden wir im Drei-Kronen-Gasthaus in Straßgiech eines der ältesten Wirtshäuser Deutschlands. Es wurde im Jahr 1308 bereits erwähnt. Für eine Einkehr bietet sich der ruhige obere Biergarten in besonderem Maße an

Wegbeschreibung

Von der Bushaltestelle Scheßlitz (Kirche) gehen wir etwas zurück in Richtung Ortsmitte und Kirche und dann nach der Kirche links in die Wilhelm-Spengler-Straße. Wir laufen an der Sparkasse vorbei den Berg hinab und unten bei der Vorfahrtsstraße („Altenbach“) nach links. Unsere weiteren Wegmarkierungen “M-D“, „Frankenweg“ und „rotes Hufeisen“ tauchen auf. Die Straße macht dann eine leichte Linkskurve. Hier halten wir uns nach rechts und folgen bergauf der Straße „Am Kreuzschleifer“ und den Markierungen. Oben erreicht man freies Feld (nur auf der rechten Seite, links noch Bebauung) und geht links in der Straße “Am Kreuzschleifer“ weiter. Außer den genannten Markierungen begleitet uns auch noch die Markierung „Gelber Strich“. Nach ungefähr 100 m auf dieser Wohnstraße müssen wir rechts in den Andechsweg einbiegen. Dieser setzt sich am Ende der Bebauung als grasiger Weg fort. Wir folgen den Wanderzeichen in die Flur hinaus. Giechburg und Gügelkapelle werden bereits sichtbar. Es geht geradeaus zu einer Feldkapelle mit Bank und großer Linde hin und dann auf einem Fußpfad hinab in einen Bachgrund. Der Bach wird überquert. Dann erreichen wir wieder einen befestigten Weg. Auf diesem laufen wir nach links bis zu einem Hochspannungsmast und dort direkt unter diesem durch nach rechts über eine Wiese zum Waldrand. Wir achten auf unsere Markierungen. Am Waldbeginn geht es (praktisch ohne Weg) an einen Zaun zwischen Wiese und Wald entlang. An der rückwärtigen Zaunecke begeben wir uns nach rechts in den Wald hinein, gehen noch 10 Meter am Zaun entlang und laufen dann halblinks auf einem Fußpfad, der etwas zugewachsen ist, weiter. Ein breiterer Waldweg wird überquert. Unsere Markierungen zeigen uns den Weg. Nach der Überquerung einer weiteren Waldstraße wird unser Weg wieder besser und der zunächst sanfte Anstieg beginnt. Nach dem Ende des Waldes an einer Wiese wendet sich unser Weg nach links zu einem Parkplatz hin. Hier laufen wir rechts einige Treppen hinauf. Bei einem weiteren Parkplatz erreichen wir die Straße zur Giechburg. Hier zeigt uns links ein Wegweiser den jetzt unmarkierten Weg in Richtung Gügel an. Den Umweg über die Giechburg werden wir wegen der doch recht langen Wanderstrecke auslassen. Unser Weg ist geschottert und wird von Kreuzwegstationen begleitet. Bei der Station 6 vereinigt sich unser Weg mit dem von der Giechburg herunterkommenden markierten Weg. Mit den Markierungen und den restlichen Kreuzwegstationen erreichen wir die Kirche am Gügel.


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Abb. 4: Wirtshaus im Grünen ( (Gügel)

Neben den Bierbänken geht es weiter; an dem Schotterweg bergab ist unser nächstes Ziel Neudorf auf einem Wegweiser angezeigt. Die geteerte Zufahrtsstraße wird schnell erreicht, auf ihr geht man für etwa 150 Meter hinunter. Man erreicht dann eine Stelle, an der. verschiedene Wege zusammenkommen.. Wir folgen dem Waldpfad geradeaus bergauf, der mit den Markierungen „Frankenweg“, „Roter Strich“, „Gelber Strich“ und „Grüner Ring“ gekennzeichnet ist. Oben wird ein breiterer Waldweg erreicht und man gelangt zu einer Schranke. !50 Meter nach dieser kommt man zu der Abzweigung eines Fußwegs rechts mit dem Markierungen „Frankenweg“, „Grüner Ring“ und „Roter Strich“. Dieser Fußweg führt uns durch schönen Wald am Rand der Juraabbruchkante entlang und bringt uns dann wieder zu dem Waldsträßchen zurück. Auf diesem geht es weiter; später nach einer Linkskurve wird der Wald verlassen, man läuft nun auf Neudorf zu. Schon nahe dem Dorf machen wir eine Rechtskurve und stoßen bei zwei alten Bäumen auf ein aus dem Dort Neudorf herauskommendes Teersträßchen.

Hier gehen wir scharf nach rechts vom Dorf weg in die Flur hinaus ohne Markierung weiter. Nach vier bis fünf Minuten auf dem Sträßchen gleich nach einem schmalen Waldstreifen biegen wir links in einen nach Süden gehenden Feldweg ein, an dem sich ein Sperrschild für Autos und Motorräder befindet. Wir laufen geradeaus auf den vor uns liegenden Wald zu. Hier am Waldbeginn versperrt ein Feld den Weiterweg geradeaus. Wir laufen deshalb auf einem Weg mit gepflasterten Fahrstreifen und Gras in der Mitte nach links. Nach 120 Metern am Wäldchen entlang biegen wir an dessen Ende rechts in einen einfachen Feldweg ein und wenden uns bereits nach 50 m wieder rechts und gehen nun in den Wald hinein. Der Weg schwenkt etwas nach links und kommt später dem erwähnten Feld wieder nahe. Wir laufen hier gerade weiter und stoßen auf eine weit ausladende alte Buche. Hier dürfen wir nicht geradeaus auf dem Weg mit der von unten kommenden Markierung „Grüner Ring“ oben weiterwandern, sondern wir laufen nach links um die Buche herum und bergab. Der recht gute Weg am schönen Südhang geht schrägden Berg hinunter. Markierungen „Gelber Ring“ und „Blaue Raute“ tauchen auf. Rechts steht eine schöne Aussichtsbank. Der Weg macht eine Rechtskurve. Bei einem Leitungsmast (bis zu diesem hin müssen wir zum Rückweg wieder hinaufsteigen!) wird ein breiterer Weg erreicht. Nach links geht man an einem einzelnen Hausgrundstück weiter bergab. Bei der oberen Ortsbebauung von Tiefenellern stößt man auf einen geteerten Querweg, Man läuft hier zunächst nach rechts („Schlehenweg“) und nach wenigen Metern bei einer Hauseinfahrt nach links auf einem steilen Weg mit gepflasterten Fahrspuren hinunter. Unten geht man geradeaus bis zur Kapelle. Nach ein paar Schritten an der Hauptstraße kommt man zum Gasthof Post.

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Abb. 5: Rückblick zu Giechburg und Gügelkirche

Zum Rückweg, der etwa gleich lang ist wie der Herweg, steigen wir wieder zu dem oben erwähnten Leitungsmast hinauf und gehen hier nach links. Der breite gut zu begehende Weg geht eben auf halber Höhe des Berghangs entlang. Nach einer Bank geht der Hauptweg nach links geteert hinunter, wir wandern hier aber auf einem nicht mehr befestigten Weg geradeaus weiter, der an Quellen vorbeiführt. Nach einem Schild „Geschützter Landschaftsbestandteil“ wird der Weg schmäler und steigt leicht an. Nach einer Bachüberquerung geht es steiler bergauf.. Der Weg macht dann am Steilhang eine Kurve nach rechts. Ein Täfelchen “Gelber Ring“ lässt uns erkennen, dass wir noch richtig gehen. Oben auf der Höhe gelangt man zu einer Wiese hin. Hier wenden wir uns nach links. Bald wird eine Weggabelung erreicht. Nach rechts führt hier ein Zeichen „Grüner Ring“, nach links ein „Grüner Schrägstrich“ und eine „Blaue Raute“. Den letzteren Zeichen folgen wir in den Wald hinein. Auch bei der nächsten Gabelung folgen wir diesen beiden Markierungen. Dann geht der „Grüne Schrägstrich“ weg und wir folgen nur noch der “Blauen Raute“. Der Waldweg wird zum schmalen Fußweg und führt in der Nähe der Hangkante entlang. Wir befinden uns jetzt auf der Höhe des Stammbergs.

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Abb. 6: Es geht ins Ellertal hinunter

Eine Abzweigung nach links hinunter lassen wir unbeachtet. Wir bleiben oben auf dem Weg mit der Raute. Nach einigen Minuten müssen wir aufpassen! Unser markierter Weg nähert sich einer Waldstraße. Hier dürfen wir nicht geradeaus auf dm Waldweg weitertraben, sondern müssen auf kaum erkennbarem Pfad rechts zu der etwa 20 Meter entfernten Waldstraße hingehen. Wir sehen an dieser zwei Wegweiser und ein Schild „Naturschutzgebiet“. Wir folgen an der Waldstraße weder dem Wegweiser in Richtung Litzendorf noch dem nach Tiefenellern, sondern begehen geradeaus die Waldstraße ohne Wegweiser und ohne Markierung. Nach einem ebenen Waldstraßenstück stoßen wir auf eine Gabelung und laufen hier mit dem Wegweiser „Schammelsdorf“ nach links.. Bei der nächsten Kreuzung geht es nicht links und nicht rechts, sondern ohne Wegweiser gerade weiter, zunächst noch eben, dann bergab. Bei der folgenden Gabelung finden wir wieder Wegweiser. Wir folgen dem nach Kremmeldorf und Peulendorf. Später folgt eine große Kurve nach links und es geht lange bergab. Ziemlich weit unten stößt man bei einem Wanderparkplatz auf einen Querweg. Diesem folgen wir nach links bis zum Waldende. Hier laufen wir nach rechts auf einem Feldsweg in der Nähe des Waldrandes wieder bergab. Eine Autostraße wird erreicht und geradeaus überquert. Der gerade breite Feldweg führt nun auf Straßgiech zu. Er wird breiter und ist ab einer Feldscheune auch gepflastert. Im Ortsbereich von Straßgiech laufen wir immer geradeaus, bis wir die Ortsdurchfahrtsstraße erreichen. An dieser ein Stück nach rechts gehend gelangen wir zum Gasthof Drei Kronen, bei dem sich die Bushaltestelle befindet.

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Abb. 7: Die alte Drei Kronen Brauerei in Straßgiech erwartet uns vor der Rückfahrt

Die Biergärten der Wanderung nach Tiefenellern

1. Gasthaus Gügel

Telefon: 09542-1221.

Öffnungszeiten : Ab 10 Uhr durchgehend geöffnet. Mittwoch ist Ruhetag. Betriebsferien Ende Juli bis 14. August.

Lage: Sehr ruhig und angenehm. Biertische auf befestigter Fläche mit Blick zur Kirche und am Waldrand unter Linden. Im Garten Selbstbedienung. Sonnige und schattige Plätze. Auf einer nahen Wiese Spielplatz (Rutsche, Spielhaus und Schaukel).

Essen und Trinken: An Sonn- und Feiertagen warme Bratenküche. An Werktagen kleine Gerichte wie Bratwürste mit Kraut, Suppen, Brotzeiten (z.B. Schinkenbrot, Käseplatte, Wurst, Ziebeleskäse). Hausgemachter Kuchen.

Biere der Brauerei Schmitt Scheßlitz. Trockener Frankenwein (weiß und rot).

2. Gasthof Zur Post (Hönig), Ellerbergstraße 15Tiefenellern

Telefon: 09505-391.

Öffnungszeiten: Täglich ab 10 Uhr geöffnet. Ruhetag ist der Donnerstag.

Lage: Sehr ruhig in stimmungsvoller Hanglage oberhalb des Gasthauses. 400 Plätze an Tischen und Bänken mit Lehne. Teils sonnig, teils im Baumschatten alter Linden und Obstbäumen. Schönes altes Gasthausgebäude, ein Nebengebäude ist 2004 abgebrannt..

Essen und Trinken: Vor allem die hausgemachten Brotzeiten mit selbstgebackenem Brot sind zu loben. Neben dem bekannten Rindfleisch gibt es z.B. Dosenschinken und Zwetschgenbames. An Werktagen immer auch Bratwürste, am Sonntag (an dem viel Andrang herrschen kann) auch verschiedene Braten. Das süffige Bier wird selbst gebraut (Lager, Spezial, neuerdings auch Weizenbier).

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Abb. 8: Der schöne Biergarten in Tiefenellern mit dem damals noch bestehenden Nebengebäude auf der rechtn Seite

3. Brauereigasthof Drei Kronen, Drosendorfer Straße 24 Straßgiech

Telefon: 09542-7733680.

Öffnungszeiten: Montags bis mittwochs und freitags ab 17 Uhr. Am Wochenende und an Feiertagen ganztags geöffnet. Am 1. Augustsonntag ist Kirchweih (mit Musik).

Lage: Die Außenbewirtung besteht aus zwei Teilen. Zunächst gelangt man in den „Hofgarten“ mit Tischen und Stühlen, in dem bedient wird. Über Treppen gelangt man zu dem oben am Hang zwischen Bäumen sehr ruhig gelegen oberen Biergarten (mit Selbstbedienung am Kellerhaus).

Essen und Trinken: Im Hofgarten fränkische Gerichte (am Sonntag Braten) und internationale Küche (z.B. Steaks, Pizza, Lasagne). Im oberen Biergarten (mit festen Bierbänken) findet man eine gute Auswahl an Brotzeiten. Ausgeschenkt werden die Landbiere verschiedener guter Brauereien aus der näheren Umgebung. Der eigene Braubetrieb ist derzeit eingestellt, soll aber evtl. wieder eröffnet werden.

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